Pauline Disonn

schaffte die Reliefbilder der Ent­gren­zungen in den Jahren nach dem Genozid 1994 aus selbst geschöpf­tem Papier mit organischen Materialien.

Sie wurde in Nottinghamshire, England, geboren und studierte Freie Malerei an der Staatlichen Kunstakademie, Karlsruhe, und an der Hochschule der K√ľnste, Berlin, Meistersch√ľlerin bei Prof. Martin Engelman. Von 1980¬† bis 1984 lebte sie in Ruanda, Zentralafrika. Diese Zeit war pr√§gend f√ľr ihre k√ľnstlerische Arbeit. Seitdem ist sie freischaffende K√ľnstlerin und seit ¬†1989 Abteilungsleiterin f√ľr Malerei, Zeichnung und B√ľhnenbild an der Etage – Schule f√ľr die Darstellenden K√ľnste e.V.¬† www.dieetage.de Berlin.
Als Projekt-Leiterin hat Pauline Disonn zahlreiche Interkulturelle Kunstseminare in Gambia, Polen (Landhaus Klopotowo) und Deutschland (Buchenhof Machow, Kunsthof Stackelitz) organisiert und f√ľhrt Kurse an Volkshochschulen durch. In vielen L√§ndern hat Pauline Disonn Einzelausstellungen oder Gruppenausstellungen gemacht. Seit 2002 baut sie ein Anwesen ¬†zum Kunsthof in Sachsen-Anhalt aus mit dem Einsatz von Recycling Materialien, Lehm und anderen Baumaterialien zur Erhaltung des Hofes sowie ¬†Aufbau von K√ľnstlerstudios und Werkst√§tten.

AUSSTELLUNGEN (Auswahl)
1983-1984 Centre Culturel Franco-Rwandais, Butare, Ruanda (E)
und „Reflexions Abstraites“, Centre Culturel Fran√ßais, Bujumbura, Burundi (E)
1986¬†¬†¬†¬†¬† ‚ÄúTod und Leben“, Obere Galerie, Haus am L√ľtzowplatz, Berlin (K)
1986¬†¬†¬†¬†¬† Installation ‚ÄúHeilungszeremonie im Schlangenkreis“, Formine, Italien
1987¬†¬†¬†¬†¬† ‚ÄúErotik“, Frauenmuseum, Bonn (K)
1987¬†¬†¬†¬†¬† ‚ÄúExperimental Art“, Museum of Art, Yamanashi, Japan (K)
1987¬†¬†¬†¬†¬† ‚ÄúErotik“, Kommunale Galerie Rathaus Wilmersdorf, Berlin
1989¬†¬†¬†¬†¬† Installation „Sheila nagig & Light Rays“, Katakombe, Berlin
1990¬†¬†¬†¬†¬† ‚ÄúPaper Art & Computergraphics“, Ugandan Cultural Society, Kampala (E)
1997¬†¬†¬†¬†¬† ‚ÄúBegegnung mit Grossbritannien“, Galerie Bauscher, Potsdam
1998¬†¬†¬†¬†¬† ‚ÄúBiennale Dak’Art“, Dakar, Senegal (K)
1998¬†¬†¬†¬†¬† ‚ÄúSirenen‚ÄĚ Behala Speicher.Quartz Verein, Berlin
1998¬†¬†¬†¬†¬† ‚ÄúPlastik-Malerei-Objekt-Relief“ GEDOK, Verborgenes Museum, Berlin
1998¬†¬†¬†¬†¬† ‚ÄúBerlinale Dakkar“, Bundesministerium f√ľr Wirtschaft, Berlin
1999      “Bewegliche Grenzen“, Galerie Stil & Bruch, Kreuzberger Kunsttage
1999 ¬†¬†¬†¬† ‚ÄúFrauenfr√ľhling Kreuzberg‚ÄĚ, VHS Kreuzberg
2000¬†¬†¬†¬†¬† ‚ÄěBeziehungweise‚ÄĚ Inselgalerie, Berliner Frauen Welten 2000
2003¬†¬†¬†¬†¬† Karneval der Kulturen: Festsaal Gestaltung: Werkstatt der Kulturen, Berlin. Konzept und Durchf√ľhrung mit Studenten der Kunstschule: DIE ETAGE
2005¬†¬†¬†¬†¬† Ein Sommernachtstraum, ¬†B√ľhnenbild:¬†Circus Cabuwazi. Berlin, Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen von DIE ETAGE
2009¬†¬†¬†¬†¬† ODYSSEA ¬†– Eine Reise durch unbekannte Welten. B√ľhnenbild: Interdisziplin√§res Projekt von DIE ETAGE: www.dieetage.de
2013 mit Hildegard Sch√ľrings: Afrika – Andere Blicke 06868 Coswig Herzzentrum 4.09.-30.11.2013
2016-2017 „Brut Interstellar – RaumZeit“, Kunstraum F200 im Foyer des Philip-Johnson-Hauses, FriedrichStra√üe 200 10117 Berlin Mitte

(K)=Katalog, (E)=Einzelausstellung
Eigene Veröffentlichungen und Kataloge
– Arbeitsbericht Hochschule der K√ľnste, Berlin 1976
– Moon tights ‚Äď Erotische Gedichte, Dar-es-Salaam, Tanzania 1985
– Tod und Leben, Obere Galerie, Haus am L√ľtzowplatz, Berlin 1986
– Zur Physiologie der Bildenden Kunst, K√ľnstlerinnen, Multiplikatorinnen, Kunsthistorikerinnen, Berlin 1985-1987, hrsg. von Inge Huber und Karoline M√ľller 1987
– Erotik, Frauenmuseum, Bonn 1986
– Experimental Art ‚Äď The sixth international Small Art Exhibition, Prefectural Museum of Arts, Yamanashi, Japan 1987
K√ľnstlerportr√§ts: ¬†Norddeutscher Rundfunk – NDR-Fernsehen: Pr√§sent in Berlin, Interview √ľber weibliche erotische Kunst 1987, NDR-Fernsehen: K√ľnstlerport√§t 1990