Besucherstimmen – Termine

Rwanda Entgrenzungen

Vernissage: Mittwoch, 4. Januar 2017 18.00 h

Galleria Bruno P. in der BrĂŒder Grimm Stube

Markt 23  35037 Marburg
5. Januar - 29. Januar 2017

Mit freundlicher UnterstĂŒtzung des Kulturamtes der Stadt Marburg und Imbuto e.V. 35112 Fronhausen www.imbuto.net

GĂ€stebuch Januar 2017 Die Ausstellung in der Galleria P. der BrĂŒder Grimm Stube in Marburg Marktplatz 23 vom 4. bis 29. Januar 2017 haben 302 Personen besucht, davon 165 Frauen, 130 MĂ€nner und 7 Kinder. FĂŒnfzig Prozent der Objekte der Ausstellung wurden in diesem schönen sakralen Raum gezeigt und hatten sehr viel Wirkungen auf die BesucherInnen. Die meisten haben viel Zeit fĂŒr die Ausstellung genommen, manche kamen mehrmals wieder. Drei FĂŒhrungen, dazu viele intensive GesprĂ€che wurden mit Pauline Disonn und Hildegard SchĂŒrings gefĂŒhrt.
Hier Stimmen im GĂ€stebuch:
  • Ich bin tief beeindruckt von Ihrem kĂŒnstlerischen Engagement fĂŒr Aussöhnung mit unfassbaren Seiten der Menschheit und Fotografie – Wissenschaft und Metaphern der Hoffnung, ganz herzlichen Dank.
  • Vielen Dank fĂŒr die aufklĂ€rerischen Arbeiten. FĂŒr eine friedliche Zukunft und ein gutes Neues Jahr 2017!
  • Die Ausstellung macht fĂŒr mich deutlich, wozu Menschen fĂ€hig sind, auch fĂ€hig sind ... und dann die Lebensfreude im Foto des „einbeinigen Akrobaten“. Mir gefĂ€llt, dass beide dabei ist, und wirkt ... Vielen Dank.
  • Das „Salz der Erde“ ein Dokumentarfilm ĂŒber einen brasilianischen Fotografen. Dessen Bilder, Erfahrungsberichte und Eure zeitnahen Fotos des Genozids hinterlassen Spuren und erschĂŒttern, wozu Menschen fĂ€hig sind. Immer wieder ..., heute ..., morgen...? Ich wĂŒnsche mir so sehr, dass die Menschheit zur Vernunft kommt und die bestialischen Triebe keinen Raum bekommen, „Liebe“ die Menschheit regiert! Shalom und vielen Dank fĂŒr diese wundervolle Ausstellung.
  • „La vie en rose“ – Tod, Massaker, Singen, Weinen, Tanzen, Danke fĂŒr die Erinnerung aus dem Diesseits und dem Jenseits mit allen Schattierungen, den Hellen und dem Dunklen!
  •  Eine berĂŒhrende Ausstellung, zumal sie das Leid der Menschen nicht unmittelbar zeigt.
  • Nur zufĂ€llig als Gast und ehemaliger Bewohner von Marburg vorbeigekommen, und gleich mit großem Interesse hineingeschaut. Interessant, bedrĂŒckend und schön zugleich. Empfunden als ein hĂ€ufiger Besucher Ruanda.
  • Ohne Worte.
  • Superschöne Ausstellung, solche Taten mĂŒssen viel mehr wieder in das Bewusstsein der Menschen gebracht werden. Eine solche „kleine“ Ausstellung ist ein erster Schritt.
  • Vielen Dank fĂŒr die beeindruckende Ausstellung.
  • Belle exposition mais qui remue en moi une page sombre de notre histoire. Merci pour vos renseignements.
  • Danke fĂŒr die bewegenden Bilder, die viele Erinnerungen an Erfahrungen in diesem schönen Land mit seiner tragischen Geschichte geweckt haben.
  • Eine eindrucksvolle Darstellung der Nöte und des Kummers anderer Weltgegenden. Das relativiert gewiss die Schwierigkeiten, die wir jetzt in Europa haben. Weiterhin viel Erfolg.
  • Ich freue mich schon auf die Welt in Frieden und Liebe unter den Menschen, wenn das Paradies auf Erden wieder hergestellt ist durch Jesus und seinen Vater ... Der Teufel hat nicht mehr viel Zeit, deshalb ist so eine Unruhe auf dieser Welt, mehr auf ...
  • Eine sehr schöne Ausstellung! Die Ausstellung bringt einen sehr zum Nachdenken und erinnert an die Unsinnigkeit, die oftmals in vielen Herren LĂ€ndern geschah und noch geschieht. Letztendlich kann jeder von uns ein StĂŒck fĂŒr mehr Frieden tun (auch durch diese Ausstellung), um ein wenig zu mehr zum utopischen aber trotzdem zu erzielenden Ziel Weltfrieden zu kommen. Ich muss dabei ein wenig an die Rede von Astrid Lindgren zum Thema „Frieden in der Welt“ denken, vielen Dank fĂŒr die Ausstellung.
  • Sehr wichtig und interessant!
  • Vielen Dank fĂŒr die aufschlussreichen ErlĂ€uterungen der Bilder und Reliefs. Am meisten beeindruckt haben mich die Bilder der ermordeten jungen Frau und des ĂŒbriggebliebenen Mannes.
  • Beiden KĂŒnstlerinnen danke ich sehr fĂŒr die bleibenden Erinnerungen – von Herzen.
  • Ich war kurz davor, in der Ausstellung zu weinen, als ich vor dem Bild von Gustave stand – ich kann trotz lange Auseinandersetzung die ... nicht verstehen. Die Blicke der Verhafteten konfrontieren mich mit der Frage: Wie können diese so menschlich aussehenden MĂ€nner solche Taten verĂŒben? Wer von den Abgebildeten hat sich schuldig gemacht? Danke fĂŒr die visuellen Impulse, auch die Kombination mit den Reliefs hebt die Fragen der Fotos gegenĂŒber den Trost der Reliefs verstĂ€rkt hervor. Voller Fragen und trauernd.
  • Sehr gute Ausstellung. Eindrucksvoll, auch die Literatur auf der Fensterbank ist sehr informativ. Danke.
  • Die Ausstellung ist sehr eindrucksvoll und erschĂŒtternd, viel Erfolg weiterhin.
  • Tragisch, aber gut, das Thema so umzusetzen und in das Bewusstsein zu nutzen
  • Wichtige Ausstellung! Danke fĂŒrs Erinnern
  • Bin berĂŒhrt und geschockt!
  • TrĂšs touchant et malheureusement encore et toujours d‘actualité !
  • Bewegende Bilder zu einem Thema, das leider oft in Vergangenheit gerĂ€t.
  • Beeindruckend, bewegend und nachhaltig.
  • Schade, dass fĂŒr diese Erinnerung nur ein solch kleiner Raum zur VerfĂŒgung gestellt wird. Es ist gut, dass sie nie in Vergessenheit gerĂ€t. Danke dafĂŒr!
  • Danke fĂŒr die MĂŒhen, die Geschichte derer, deren Gegenwart und Zukunft geraubt wurde, zu erzĂ€hlen. Wir werden sie nicht vergessen.
  • Gut, dass Sie an den Völkermord erinnern und der Sprachlosigkeit etwas entgegen setzen. Danke.
  • Sehr beeindruckend, wirkt nach, nur erinnern hilft immer wieder.
  • Beeindruckend ... eindrucksvoll ... bedrĂŒckend ... bewegend!
  • Danke fĂŒr die Erinnerung an diese Ereignisse!
  • Bilder sagen mehr als tausend Wort und stĂ€rken mein MitgefĂŒhl. Danke fĂŒr diese Aufnahmen-
  • Danke fĂŒr diese Ausstellung!
  • Beeindruckende Bilder
  • Dies ist eine sehr beeindruckende und bewegende Ausstellung, gut, dass Sie das so nahe bringen. Danke!

Frankfurt 2014 und Siegen 2012
Die Ausstellung im Haus am Dom, Frankfurt am Main, haben etwa 500 Personen besucht: "Es ist eine leise, stille Ausstellung - sehr eindrĂŒcklich"
‱ Murakoze cyane! WĂŒrdigen wir die Opfer! Danke fĂŒr die Ausstellung! HINSCHAUEN!
‱ Danke fĂŒr diese Ausstellung, die die Augen erneut öffnet ĂŒber die Grenzen „Deutschland, Deutschland ĂŒber alles hinweg!“ Geb Gott, dass keine Asylantenheime mehr abgefackelt werden.
‱ Danke fĂŒr die Ausstellung, die die Wirklichkeit, „Wahrheit“ in allen Dimensionen zeigt: Grausamkeit, Tod, verborgenes Wiedersprießen, Alltag und verlorenes Leben 
Nachdenken, Hoffnung, Lernen fĂŒr die Zukunft wĂ€re wahrscheinlich zu ambitiös? Ein Land wie viele andere?
‱ Gedicht im 2. Stock ist sehr beeindruckend und darĂŒber hinaus (fast?) global gĂŒltig.
‱ Danke fĂŒr die Ausstellung, Erinnerungen an Rwanda werden wach!
‱ A vida e loca – das Leben ist verrĂŒckt 

‱ Never Forget – lasst uns doch bitte, bitte irgendetwas fĂŒr die Zukunft lernen!
‱ Ich war sehr beeindruckt von den eindrucksvollen Fotos, z.B. „Die junge Generation“, so fröhlich und hoffnungsfroh!! Barfuß oder in Flip Flops, „einbeiniger Akrobat, frĂŒher Kindersoldaten“!! Aber ebenso von den ausdrucksvollen Reliefs von Frau Disonn, z.B. „Neues Leben“, „Heilender Schutzwall, „Regeneration“. Danke fĂŒr die wunderbare Ausstellung und das Begleitmaterial, Zeittafel Rwanda, und von Frau SchĂŒrings „Wer ist ein TĂ€ter?“ sehr sehr beeindruckend! Auch „Le genocide 1994 au Rwanda“ – trotz eines zweitĂ€gigen Seminars und Rwanda-Tags in Mainz erfuhr ich viel Neues!
‱ Danke fĂŒr diese Ausstellung, die viele Erinnerungen und GefĂŒhle wachruft. Still wird die Grausamkeit gezeigt, die man sich nicht im Ansatz vorstellen möchte. Aber auch das Weiterleben, neue Hoffnung, Opfer bekommen ein Gesicht und ihre Geschichten werden nicht unter Fakten vergraben.
Ich bin zutiefst berĂŒhrt und wĂŒnsche der Ausstellung noch viele Besucher an vielen, anderen Orten. „Auch BĂ€che beginnen mit einem Tropfen 
“ so kann vielleicht auch jeder neue Gedanke bei vielen Einzelnen etwas Ă€ndern.
‱ Si on pose la question „pourquoi faire quelque chose pour le Rwanda?“ ou „que faire ?“, je crois que „Den Toten ihre WĂŒrde, den Lebenden ihre Hoffnung wiedergeben“ est une trĂšs bonne rĂ©ponse dĂ©jĂ . Bonne exposition parce que aspects multiples, divers qui sont montrĂ©s, une bonne partie facile Ă  reconnaitre pour ceux qui connaissent un peu le Rwanda mais aussi des choses nouvelles, une autre perspective et cette combinaison est forte, Merci et FĂ©licitations!
‱ Die Ausstellung hat mir aufgrund ihrer Schlichtheit bzw. "Nicht-Überladenheit" gut gefallen.
‱ Ihre Ausstellung ist wirklich sehr eindrĂŒcklich und bringt einen sehr zum Nachdenken.
Siegen 2012
‱ Wichtige Ausstellung, Afrika braucht mehr Aufmerksamkeit. 12.10.2012
‱ 1982 weilte ich 4 Wochen in Rwanda und lernte dieses wunderschöne Land der tausend HĂŒgel und Seen kennen. Es hinterließ einen tiefen Eindruck in der Seele. Die Verbundenheit existiert weiter, auch wenn es nur vereinzelte Kontakte, z. B auf einem internationalen Seminar mit Deutschen und Afrikanern aus Zentralafrika, insbesondere Rwandesen gab. Die Ausstellung macht betroffen und schöpft Hoffnung, durch die Gacaca-Gerichte und die Aufarbeitung der Vergangenheit. 11.10.2012
‱ Eine beeindruckende Ausstellung. BeschĂ€mend, dass die Bundesrepublik so gut wie keine FlĂŒchtlinge aufgenommen hat, und damit direkt fĂŒr ihren Tod verantwortlich ist. 11.10.2012
‱ Ruanda. Nie wieder. Demokratie ist die einzige und dauerhafte Lösung fĂŒr die Probleme Ruandas. Die Diktatur und die LĂŒge bringen RuanderInnen nicht zur Versöhnung. Die Wahrheit, die Freiheit und die Gerechtigkeit sind wichtig fĂŒr die Zukunft Ruandas und fĂŒr die Demokratie in Ruanda. Nur mit einer richtigen Demokratie können wir hoffen, dass der Genozid nie wieder in Ruanda passieren wird. 10.10.2012

Haus am Dom, Frankfurt am Main 11. MĂ€rz bis 1. Mai 2014
Begleitet wird die Ausstellung von Veranstaltungen und einer FilmvorfĂŒhrung zu Rwanda und dem Völkermord, zur Rolle der Internationalen Völkergemeinschaft, zur Rolle der Kirchen sowie zur Aufarbeitung und Versöhnungsarbeit.
11. MĂ€rz 2014, 18.00 Uhr
Vernissage mit den KĂŒnstlerinnen Pauline Disonn und Hildegard SchĂŒrings
11. MĂ€rz 2014, 19.30 Uhr
„20 Jahre danach - Ist Versöhnen möglich?“
Der Genozid in Rwanda 1994 hat die gesamte Gesellschaft zerstört: Hundertausende Tote, mehrere Millionen Vertriebene, die Traumatisierung der Gesellschaft, Zerstörung der Infrastruktur und heute Opfer und TĂ€ter, die nebeneinander leben. Der rwandische Staat hat seit 1994 erhebliche wirtschaftliche und administrative Aufbauleistungen erreicht. Um die Verbrechen zu dokumentieren und die TĂ€ter zu richten, wurden landesweit GAGACA-Verfahren durchgefĂŒhrt und Verfahren gegen etwa 1,9 Millionen Personen organisiert, davon wurden 86% fĂŒr schuldig befunden. Der Genozid prĂ€gt bis heute das gesellschaftliche Leben, die Beziehungen zwischen den Menschen und die Zukunft. Wie kann man nach solchen menschlichen Verlusten und Verbrechen weiterleben?

Film: Unter Nachbarn – Vom Leben mit den Mördern, Regie: Steffen DĂŒvel, 2008, 43 min., GesprĂ€che mit Lydie Isabelle Twibanire-Benninghofen und Ananie Bizimana, Moderation: Hildegard SchĂŒrings
Kooperation: Imbuto e.V., mit finanzieller Förderung durch das Bundesministerium fĂŒr Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - engagement global

9. April 2014, 19.00 Uhr
„Rwanda, Libyen und jetzt Syrien: wie Schutzverantwortung gestalten?“
Podiumsdiskussion mit Vertretern und Vertreterinnen aus Politik und Friedensforschung
Kooperation: Hessische Stiftung fĂŒr Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurter Rundschau
14. April 2014, 19.00 Uhr
„Völkermord in Rwanda und Rolle der Kirchen“
Podiumsdiskussion mit Politik- und Kirchenvertretern und -vertreterinnen
Kooperation: Genocide Alert e.V.
Haus am Dom Domplatz 3 60311 Frankfurt
Die Ausstellung ist geöffnet Montag bis Freitag 9.00 bis 17.00 Uhr, Donnerstag bis 21.30 Uhr, Samstag 10.00 bis 17.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

KrönchenCenter Siegen 2. bis 30. Oktober 2012
Vernissage 2. 10.2012 - 18 Uhr
Markt 25 57072 Siegen
www.vhs-siegen.de
Die Ausstellung wurde erstmals in Siegen gezeigt.
Veranstalter:

Veranstaltungen Begleitet wird die Ausstellung durch eine Veranstaltungsreihe mit VortrĂ€gen und Filmen zur Geschichte Ruandas, zur Analyse der Rolle der Internationalen Gemeinschaft wĂ€hrend des Krieges und Genozids 1990-1994, zur Aufarbeitung und Versöhnungsarbeit, z.B. durch die Gacaca-Verfahren, sowie zu den heutigen VerĂ€nderungen im politischen und gesellschaftlichen Kontext, insbesondere zur Situation von Frauen. FĂŒr Schulklassen sowie Gruppen von Studierenden werden FĂŒhrungen angeboten.
Kontakt:
a.richter@siegen.de
renate.helm@uni-siegen.de
VortrÀge und Filme
04.10.12 Vortrag
Die Geschichte Ruandas, Referentin Dr. H. SchĂŒrings
09.10.12 Film
Das Versagen der internationalen Gemeinschaft, verantw. Renate Helm
11.10.12 Vortrag
Die Gacaca-Gerichte, Referentin Dr. H. SchĂŒrings
25.10.12 Film
Ruandas starke Frauen, verantw. Renate Helm
Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 h, Ort: VHS KrönchenCenter, Siegen
Gefördert durch: