Fruchtbarkeit 1995

Kirche in Ntarama, 5000 Personen 1994 ermordet

Nach dem Leben, 1995 & Tote Erde, 1995

Gustave ÔÇô ├ťbriggeblieben, 2003

Willkommen

Ruanda - offiziell: Rwanda - im Herzen Afrikas - erlangte am 1. Juli 1962 seine politische Unabh├Ąngigkeit von Belgien. Bis Anfang der 1990er Jahre war das Land nur wenigen bekannt. Dies ├Ąnderte sich im April 1994, als Ruanda durch einen V├Âlkermord weltweit in die Medien gelangte. Innerhalb von drei Monaten wurden etwa 800.000 Menschen get├Âtet.

Die meisten Menschen, besonders Ruander und Ruanderinnen, stehen dem Genozid fassungslos gegen├╝ber. Alle Analysen haben nicht schl├╝ssig kl├Ąren k├Ânnen, wie es zu solchen Mordorgien kommen konnte. Der Genozid pr├Ągt bis heute das gesellschaftliche Leben, die Beziehungen zwischen den Menschen und die Zukunft.
Die Ausstellung setzt sich mit der Thematik: Leben, Tod, Trauer, Hoffnung, Aufarbeitung und Zukunft auseinander. Sie bettet diese in einen historischen und aktuellen Kontext in der Region der Gro├čen Seen in Zentralafrika ein. weiter

K├╝nstlerinnen

Die Wege von Pauline Disonn und Hildegard Sch├╝rings kreuzten sich 1980 in Ruanda.

Pauline Disonn

Studium der freien Malerei an der Kunstakademie Karlsruhe und an der Hochschule der K├╝nste Berlin. Seit 1980 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, 1980 bis 1984 Studienaufenthalt in Ruanda. Seit 1989 Leiterin der Abteilung Malen/ Zeichnen/ B├╝hnenbild in der Kunstschule DIEETAGE, Berlin, zahlreiche interkulturelle Workshops in Afrika, Deutschland und Polen. Seit 2002 Gestaltung eines Kunsthofes in Sachsen-Anhalt. weiter

Hildegard Sch├╝rings

Erziehungswissenschaftlerin, arbeitet seit 1978 in und zu Ruanda. Ihre Ver├Âffentlichungen und Aktivit├Ąten besch├Ąftigen sich mit der deutschen und belgischen Kolonialgeschichte Ruandas, dem Krieg und Genozid sowie deren Aufarbeitung. Insbesondere unterst├╝tzt sie Friedensprozesses durch Jugendliche in der Region der Gro├čen Seen, Zentralafrika, und in der Diaspora in Europa. weiter

Detlef Pietz

war als Entwicklungshelfer des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) in Ruanda t├Ątig und hat freundlicherweise einige Fotos zur Verf├╝gung gestellt.

Informationen

Diese Ausstellung kann ausgeliehen werden.
Umfang: P. Disonn (19 Reliefbilder aus selbst gesch├Âpften Papier) & H. Sch├╝rings (22 Fotografien, 6 Texttafeln), alle gerahmt;
Mindestzeit der Ausstellung: vier Wochen, notwendige Ausstellungsfl├Ąche: ca. 50ÔÇô60 m laufende Fl├Ąche
Angebote f├╝r Begleitprogramm:
Vernissage/ Finissage durch VeranstalterInnen mit K├╝nstlerinnen, F├╝hrungen,
Vortr├Ąge, Diskussionen u.a. zu Themen der Ausstellung
Webseite mit Hintergrundinformationen: Chronologie des Krieges und V├Âlkermords, Analysen zur Situation in Ruanda, Rolle der internationalen Gemeinschaft, Gacaca-Verfahren ...
Gesamtgewicht: ca. 70 kg
Kooperationspartner: Imbuto e.V.
Weitere Informationen ->h.schuerings@imbuto.net

Bisherige Ausstellungsorte:
Galleria Bruno P. in der Br├╝der Grimm Stube Markt 23 35037 Marburg
5. ÔÇô 29. Januar 2017
Mit freundlicher Unterst├╝tzung des Kulturamtes der Stadt Marburg und Imbuto e.V. www.imbuto.net
Haus am Dom, Frankfurt am Main
11. M├Ąrz bis 1. Mai 2014
mit Vernissage, Vortr├Ągen und Filmen
Programm zur Ausstellung
Kr├ÂnchenCenter Siegen
2. bis 30. Oktober 2012 mit Vernissage, Veranstalter: VHS, ESG, Eine Welt Forum und FORUM Siegen